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Hintergründe, Interviews und mehr rund um die Wiederherstellung unserer Ökosysteme

Dominik Eulberg ist vielen bekannt - primär als DJ und Musikproduzent. Er ist allerdings auch studierter Ökologie mit Schwerpunkt Naturschutz. Mit seiner Leidenschaft für die Natur begeistert er immer wieder das Publikum seiner Biodiversitätsshows. Wenn er auf Tour ist, bietet er häufig vor oder nach seinen Auftritten auf Festivals naturkundliche Führungen an - zum Beispiel zur heimischen Vogelwelt.
Seit 2026 ist der "ravende Ökologe" auch prominenter Partner der UN-Dekade zur Wiederherstellung von Ökosystemen in Deutschland. Im Interview verrät er mehr über sich.

Der Blühende Campus wurde 2019 von Beschäftigten und Studierenden gegründet, damit Natur und Biodiversität an der Freien Universität Berlin (FUB) aktiv gefördert und erlebbar werden. Das Projekt zeigt, dass eine gesellschaftliche Transformation möglich ist: Mensch und Artenvielfalt schließen sich nicht aus, im Gegenteil! Vom Menschen geprägte Lebensräume können eine hohe Biodiversität haben.

Das Projekt „Schulwälder gegen Klimawandel – Pflanzt nicht Worte, sondern Bäume“ der Stiftung Zukunft Wald verwandelt degradierte oder brachliegende Flächen in dauerhafte, artenreiche Wälder. Im Rahmen von Erstaufforstungen pflanzen Kinder und Jugendliche standortangepasste, artenreiche Mischwälder, die aus einem stabilen Hauptwald und einem ökologisch wertvollen Waldrand bestehen.

Wissenschaft findet längst nicht mehr ausschließlich in Laboren, Forschungseinrichtungen oder Universitäten statt. Mit dem Konzept der Citizen Science („Bürgerwissenschaft“) können alle Interessierten - auch ohne professionelle wissenschaftliche Ausbildung - aktiv an Forschungsprozessen teilhaben.

Woher nehmen unsere Beiratsmitglieder die Motivation für ihren Einsatz zur Wiederherstellung von Ökosystemen?
Was sind die größten Hürden auf dem Weg – und wie überwinden wir sie?
Wir stellen sieben Fragen an unseren Beirat. Diesmal im Interview: Dr. Thomas Waldenspuhl, ehemaliger Leiter des Nationalparks Schwarzwald.

Die MehrArtenRäume Solingen (MARS) sind ein kommunales Insektenschutz- und Stadtnaturprojekt - und eines von sechs Gewinnerprojekten in unserem Projektwettbewerb 2025. Im Interview werfen wir einen Blick hinter die Projektkulissen.

Der Klimawandel ist längst keine abstrakte Zukunftsfrage mehr. Hitzewellen, Dürren und Starkregen zeigen deutlich, wie sehr sich unser Klima bereits verändert. Eine oft unterschätzte, aber äußerst wirksame Antwort darauf liegt direkt vor unserer Haustür: der natürliche Klimaschutz. Gemeint ist damit der Schutz und die Wiederherstellung von Ökosystemen, die auf ganz natürliche Weise Kohlendioxid (CO₂) aus der Atmosphäre binden und langfristig speichern.

Woher nehmen unsere Beiratsmitglieder die Motivation für ihren Einsatz zur Wiederherstellung von Ökosystemen? Was sind die größten Hürden auf dem Weg – und wie überwinden wir sie? Wir stellen sieben Fragen an unseren Beirat. Diesmal im Interview: Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese, Geschäftsführerin am Helmholtz-Zentrum für Umweltfragen (UFZ). |

Woher nehmen unsere Beiratsmitglieder die Motivation für ihren Einsatz zur Wiederherstellung von Ökosystemen? Was sind die größten Hürden auf dem Weg – und wie überwinden wir sie? Wir stellen sieben Fragen an unseren Beirat. Diesmal im Interview: Jörg-Andreas Krüger, Präsident des NABU Deutschland. |

Vorher: monotoner Rasen, akkurate Schnitthecken und nicht heimische Gehölze. Nachher: Ein attraktiver Lebensraum für zahlreiche Insekten, Amphibien und Vögel. Der Anglerverband Niedersachsen hat seit 2021 die Freiflächen seiner Geschäftsstelle in Hannover in Eigenregie naturnah umgestaltet und so einen Mehrwert für alle geschaffen.

Woher nehmen unsere Beiratsmitglieder die Motivation für ihren Einsatz zur Wiederherstellung von Ökosystemen? Was sind die größten Hürden auf dem Weg – und wie überwinden wir sie? Wir stellen sieben Fragen an unseren Beirat. Diesmal im Interview: Prof. Dr. Bernd Hansjürgens vom UFZ Leipzig. |

Mit dem Projekt "BieNe" verbessern die Biologische Station Kreis Paderborn - Senne und der Naturwissenschaftliche Verein für Bielefeld und Umgebung die Situation blütenbesuchender Insekten im Stadtbereich. Dabei steht die Motivation und Beratung von Gartenbesitzer*innen und alle anderen Personen oder Einrichtungen, die über Grünflächen verfügen, im Fokus.

Wie kann Artenschutz auch in einer Millionenstadt gelingen? Das Projekt "Berlin blüht auf!" setzt sich seit 2018 für die Sechsbeiner in der Metropole ein - mit Erfolg. Projektleiter Manuel Hensen gewährt im Interview einen Blick hinter die Projektkulissen.

Europas Natur ist stark geschädigt: Mehr als 80 Prozent der europäischen Lebensräume sind in keinem guten Zustand. Immer klarer wird: Schutz allein reicht nicht mehr. Die Natur braucht gezielte Hilfe, um sich zu erholen.
Genau hier setzt die Verordnung zur Wiederherstellung der Natur der Europäischen Union an. Sie ist seit August 2024 in Kraft und verpflichtet alle Mitgliedstaaten erstmals verbindlich dazu, geschädigte Ökosysteme systematisch wiederherzustellen

Städte wirken auf den ersten Blick vor allem von Beton, Verkehr und dicht bebauten Strukturen geprägt. Doch zwischen Asphalt und Gebäuden existiert ein Ökosystem, das ebenso lebendig wie anpassungsfähig ist: die Stadtnatur. Sie ist kein bloßes Anhängsel der „eigentlichen“ Natur, sondern ein eigenständiger Lebensraum mit besonderen Bedingungen, vielfältigen Arten und überraschenden ökologischen Funktionen.

Der Klimawandel ist allgegenwärtig: steigende Temperaturen, Extremwetter und Ernteausfälle prägen unseren Alltag. Viele glauben deshalb, dass allein die Klimakrise über die Zukunft der Menschheit entscheidet. Doch das ist nur die halbe Wahrheit: Der Verlust der biologischen Vielfalt bedroht unser Leben mindestens ebenso stark – nur wird er oft unterschätzt. Zeit, das zu ändern.

Die natürliche biologische Vielfalt, also die Vielfalt an Arten, Genen und Ökosystemen, ist die Grundlage für unsere Existenz auf der Erde. Doch sie gerät zunehmend aus dem Gleichgewicht: Arten sterben aus, die genetische Vielfalt wird geringer und auch unsere Ökosysteme kommen an die Grenzen ihrer Belastungsfähigkeit. Ihre Wiederherstellung ist überlebensnotwendig. Deshalb braucht es gezielte Maßnahmen – und das Engagement von uns allen.